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Bind9 DNS Server einrichten unter Debian

Dieses Tutorial beschreibt die Installation und Konfiguration von Bind9 sowie der Einrichtung einer lokalen Zone. Hierbei wird folgende Umgebung angenommen.

  • Web und Mail-Server (192.168.1.1)
  • Primärer DNS Server (192.168.1.2)
  • Sekundärer DNS Server (192.168.1.3)

Es sollte sichergestellt sein, dass beide Server eine korrekte Serverzeit besitzen. Bestenfalls wird die Systemzeit beider DNS Server kontinuierlich per NTP synchronisiert.

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Einrichtung von Apache mit SSL unter Debian

Dieses Tutorial erklärt, wie man einen den Apache Webserver SSL-fähig macht und dadurch die Verbindung zwischen Server und Client mit einem selbst signierten Zertifikat sichert.

Schritt 1: Prüfen ob openssl installiert ist

which openssl

Wenn der oben genannte Befehl keinen Pfad ausgibt, wird openssl mit folgendem Befehl nachinstalliert.

apt-get install openssl

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Lösung: There is no public key available for the following key IDs

Unter Debian kann es vorkommen, dass bei einem „apt-get update“ folgende Fehlermeldung erscheint:

„There is no public key available for the following key  IDs […]“

Um den Fehler zu beseitigen müssen lediglich die Pakete debian-keyring und debian-archive-keyring installiert werden.

apt-get install debian-keyring debian-archive-keyring

Danach sollte das Update wieder fehlerfrei durchlaufen.

IMAP Migration mit imapsync unter Debian

Dank IMAP werden heutzutage alle Nachrichten nicht mehr vom Client abgerufen und lokal gespeichert, sie verbleiben auf dem Server. Damit lässt sich ein Postfach auf mehreren Endgeräten verwenden und bleibt immer synchron.

Doch was, wenn man ein oder mehrere Postfächer auf einen anderen Server umziehen muss?Hier hilft ein kleines Tool Namens imapsync von Gilles Lamiral. Dieses wird auf der Projektseite verkauft, kann aber ganz einfach kostenlos verwendet werden. Source und nötige Abhängigkeiten sind frei verfügbar. Das folgende Tutorial beschreibt die Migration eines IMAP Postfachs auf einen anderen Server. Als „Zwischenhändler“ kommt ein Debian System zum Einsatz. Auf beiden Servern muss das Postfach bereits eingerichtet sein.

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Software-RAID unter Debian anlegen und verwalten

Mit Hilfe eines RAID (Redundant Array of Independent Disks) lassen sich mehrere Festplatten zu einem logischen Laufwerk vereinen beispielsweise einen schnelleren Zugriff auf die Daten bzw. eine erhöhte Verfügbarkeit des Systems im Falle eines Festplattendefektes zu erreichen. Hierfür gibt es üblicherweise spezielle Hardware Controller die diese Aufgabe übernehmen. Unter Linux lässt sich mit einfachen Mitteln aber auch ein sogenanntes Software-RAID anlegen, welches der Hardware-Variante auch in Sachen Performance durchaus das Wasser reichen kann. Es gibt mehrere RAID-Varianten, diesbezüglich lohnt sich ein Blick auf Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/RAID

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Installation und Konfiguration von Nagios und NRPE unter Debian

Nagios Network Map

Um auch bei komplexen IT-Infrastrukturen den Überblick zu behalten und eine schnelle Analyse und Problembehebung bei Ausfällen zu ermöglichen setzen viele Administratoren auf Nagios. Trotz einiger Konkurrenz durch freie aber auch durch kommerzielle Überwachungssoftware gilt Nagios insbesondere wegen seiner großen Verbreitung auch im professionellen Einsatz als Quasi-Standard.

Mit Nagios lässt sich im Grunde alles überwachen, das eine IP Adresse besitzt. Ist beispielsweise kein NRPE (Nagios Remote Plugin Executor) installiert, welcher Nagios mit detaillierten Systemdaten, wie Systemlast, Temperatur oder Speicherplatz versorgt, überprüft Nagios zumindest über einen regelmäßigen Ping, ob der Host erreichbar ist oder nicht.

Das folgende Tutorial beschreibt die Installation und Konfiguration von Nagios auf einem Debian System. Außerdem wird erläutert wie der Nagios Remote Plugin Executor (NRPE) auf einem zu überwachenden Server installiert und konfiguriert wird.

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LVM installieren, konfigurieren und verwalten unter Debian

Häufig lässt sich bei der Installation eines Systems der benötigte Speicher nicht immer im Vorhinein endgültig bestimmen. Um für die Zukunft gewappnet zu sein und die Skalierbarkeit des Festplattenspeichers sicherzustellen, bietet sich die Verwendung von LVM an. LVM legt sich dabei als logische Schicht zwischen Dateisystem und die Festplatte(n). Der Vorteil, die mit LVM erstellten Volumes lassen sich bei Bedarf vergrößern oder sogar verkleinern.

Wie funktioniert LVM?

Im Prinzip ist die Funktion von LVM recht schnell erklärt. LVM fasst mehrere Festplatten (phsyical Volumes) bzw. deren Partitionen zu einer Volume Group zusammen (ähnlich Raid0). Aus dem zusammengefassten Speicherplatz der Volume Group werden wiederum logische Volumes (logical Volumes) erstellt. Auf den logischen Volumes werden dann die Dateisysteme etabliert.

Aufbau von LVM

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