HP ProLiant MicroServer Gen8

Frontansicht des HP Microserver Gen8

Hardware
HP ProLiant MicroServer Gen8
Intel Xeon E3-1220L V2
2 x 8 GB RAM ECC [HP 647909-B21]
HP P222/512MB Smart Array Controller
3 x Western Digital WD10EFRX Red 1TB HDD 3.5″ SATA-III, 5900rpm, 64MB @ P222/RAID5

Betriebssystem
Debian 7 (Wheezy)

Dienste im Heimnetz
Fileserver (Samba, Netatalk)
KVM
Plex Mediaserver
SFTP Server
Seafile Server

Virtuelle Maschinen
CentOS 6.5 (Testserver)
Debian 7 (Testverver)

Energiebedarf
56 Watt (IDLE)
70 Watt (LAST)

Backup (iSCSI Target)
QNAP TS-259 Pro+

 

10 Gedanken zu „HP ProLiant MicroServer Gen8

  1. Lars

    Hallo,

    ich habe mit Interesse Deinen Bericht über den Microserver gelesen. Ich habe bei mir auch den gleichen Microserver laufen mit folgender Config: HP Microserver G8 , CPU Xeon E 3 1220 v2, 8GB Ram (nicht orig. HP), HP P222 mit 2GB Cache, und 4 x Seagate Const. 2,5 “ SAS mit 1 je 1TB allerdings liegt der Stromverbrauch bei ca. 70 W. Darf ich mal Fragen mit was für Energieeinstellungen der bei Dir läuft.

    Achso als System setzte ich Win 2012 R2 mit einer virtuellen Maschine, der Server funktioniert bei mir in meinem Homenetz als Mail und Fileserver.

    Güße Lars

    Antworten
    1. Markus Mansshardt Beitragsautor

      Hi Lars,

      nachdem sich unsere Konfiguration kaum unterscheidet, vermute ich, dass deine CPU für den deutlich höheren Stromverbrauch verantwortlich ist. Meine CPU hat allerdings auch nur zwei Kerne, dafür aber nur 17W TDP. Vermutlich ziehen deine vier SAS Platten auch noch mehr Strom als meine drei SATA Platten.
      An den Energieeinstellungen habe ich nichts verändert, ich habe die Standardeinstellungen belassen.

      Viele Grüße,
      Markus

      Antworten
      1. Lars

        Habe mich verschrieben, bei mir ist auch der Xeon 1220l v2 drin.

        Die sas Platten sind 2,5 Zoll und von daher sehr sparsam drehen auch nur mit 7,2 k.

        Sehr eigenartig, hast Du ein bestimmtes Messgerät vielleicht liegt es ja auch da dran.

        Danke für Deine Antwort.

        Antworten
        1. Markus Mansshardt Beitragsautor

          Hallo Lars,

          ich habe den Verbrauch mit dem „Technoline Cost Control“ gemessen. Ist vielleicht nicht das beste, aber sollte zumindest annähernde Werte liefern.

          Unsere Systeme liegen etwa 14 Watt auseinander. Meine Festplatten brauchen im IDLE laut Hersteller 2,5 Watt, das wären dann 7,5 Watt für alle drei. Ich bin mir nicht sicher, welches Modell du genau hast, im Schnitt brauchen die Seagate 2,5 Zoll Platten laut Website etwa 5 bis 6 Watt, insgesamt also ca. 20 bis 26 Watt. Das würde den Unterschied erklären. Vermutlich zieht der Controller auch noch etwas mehr Strom, da zu 2GB Cache verwendest und ich nur 512MB. Müsste also in etwa hinkommen.

          Viele Grüße
          Markus

          Antworten
  2. Jochen graf

    In unserer Hochschule steht auch ein kleiner HP. Als Hypervisor Proxmox und eine VM Windows 2012R2.
    Zusätzlich wurde noch eine PVE mit Luks verschlüsselt und der Windows VM als Datenpatrtition zu Verfügung gestellt.

    sdb
    └─sdb1 crypto_LUKS
    └─securedrive (dm-3) LVM2_member
    └─secure-vm–101–disk–1 (dm-4)

    Der Server läuft mit seinen 3 Festplatten erstaunlich leise „HP P222/512MB Smart Array Controller“. http://grafjochen.net/index.php?id=148
    Alles im allem ein kleiner guter Server.

    Der Anschaffunspreis ist gut, aber die Aufüstung geht dann mal schnell ins Geld. Da bietet HP auch kleinere Server an, die den G8 von der Perfomance her weit überlegen sind.

    Viele grüsse Jochen

    Antworten
  3. Ben

    Hallo,
    Ich wollte mal fragen, wie Sie das Problem gelöst haben, dass es für Debian keinen RAID Treiber für den Server gibt?

    Antworten
    1. Markus Mansshardt Beitragsautor

      Ein Treiber ist in meinem Fall nicht nötig, da ich den HP P222 Smart Array Controller verbaut habe. Dieser erledigt die Raid Thematik auf Hardwareebene, sodass die Volumes von Debian direkt als Festplatten erkannt werden.

      Antworten
  4. Oliver

    Hallo,
    wie ich an der iLO Temperaturanzeige sehe, betreibst Du den p222 auch ohne zusätzliche Kühlung. Wie bei Dir kam auch ich auch 85 Grad, das war mir doch zufiel, aktuell habe ich den p222 wieder ausgebaut.
    Wie ist Deine Erfahrung mit dem Dauerbetrieb des Controllers mit 85 Grad, verkraftet der Controller diese Temperatur auf Dauer? Laut HP sollte er nicht wärmer als 55 Grad im Dauerbetrieb haben, da kann man natürlich noch einiges an Toleranz darauf schlagen, aber 85 Grad haben mir doch etwas Angst gemacht.

    Antworten
    1. Markus Mansshardt Beitragsautor

      Hi Oliver,

      nach meiner Erfahrung werden die RAID Controller häufig recht heiß. Im Beruf habe ich schon RAID Controller gesehen die Trotz optimaler Kühlung 65 Grad im IDLE haben und seit Jahren problemlos laufen. Die 85 Grad fand ich allerdings auch recht hoch, weshalb ich mich bei dem Thema auch mal schlau gemacht habe. Eine Option ist, einen Lüfter auf die Karte zu bauen. Anleitung gibt es z.B. hier: https://www.youtube.com/watch?v=W4tv-3tv8dw. Ich hoffe das hilft dir weiter. Ich bin letztlich beim Standard-Setup geblieben und die Karte hat gehalten.

      Grüße,
      Markus

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.